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February 6th, 2016

Präsident Obama wies in seiner jüngsten Rede darauf hin, dass die Arbeitslosigkeit in den USA unter 5% gesunken ist. Gute Nachrichten für die amerikanische Wirtschaft, sollte man meinen.

Trotzdem verlor der NASDAQ Technologieindex, der die Zukunftshoffnungen in neue Technologien widerspiegelt, am Freitag 3,25%, seit den Höchstständen im Dezember sind es schon mehr als 15%. Auch der breiter aufgestellte Dow Jones Index, der Hongkong Index Hang Seng und der Japanische Nikkei können sich derzeit vom jüngsten Tief am 20. 1. nicht wirklich lösen und der deutsche Aktienindex markierte ohnehin einen neuen Tiefststand.

Was ist also los mit den Börsen? Vieles deutet darauf hin, dass zwar immer noch einiges an Optimismus im Markt zu sehen ist, was mit den niedrigen Zinsen und den staatlichen Schuldenprogrammen zusammenhängt, wodurch viele Experten der Meinung waren, dies werde unweigerlich dazu führen, dass Anleger auch in Zukunft vermehrt in Sachwerte, sprich Aktien umschichten würden.

Mittlerweile scheint aber der Optimismus seinen Höchststand überschritten zu haben. Die Flüchtlingskrise in Europa, die schwierige Lage der Ölindustrie und erste Versuche, die Zinsen in den USA wieder anzuheben, haben dazu geführt. Was aber passiert, wenn die allgemeine Stimmung pessimistischer wird? Es schlägt sich zuerst auf die Aktienkurse nieder, auch wenn dies in den realwirtschaftlichen Trends noch nicht sichtbar wird. Darauf weist eben auch die Tatsache hin, dass die Indizes sich uneinheitlich verhalten, dass also NASDAQ und DAX die Richtung vorgeben, bevor auch andere Börsen auf diesen Trend einschwenken.

Und was bedeutet das für Anleger? Einerseits, dass es jetzt wirklich an der Zeit sein dürfte, auf flexible Fondsinstrumente (Trendfolgefonds, Beta-Strategien) umzuschichten. Und andererseits: Sachwerte ja, aber besser börsenunabhängige, “wachsende Werte”:

Wachsende Werte

 

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